Bild: © Deutsche Post

Deutsche Post und SAP haben Elektrofahrzeuge wie den Streetscooter, Gebäude, stationäre Speicher und regenerative Erzeugungsanlagen gebündelt und mittels IT-Kommunikationstechnik an das virtuelle Kraftwerk von Energy2market (e2m) angeschlossen. Ziel war, die Möglichkeiten zur Optimierung des Strombezugs und des Energieeinsatzes an Logistikstandorten mit E-Fahrzeugen zu testen. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts Trade EV stellte e2m zusammen mit den Projektpartnern auf der E-World vor.

E2m hat dafür Modelle zur Optimierung der Strombeschaffung und Vermarktung von Flexibilitäten an den Energiemärkten erarbeitet. Das Projektdesign war dabei auf zukünftige Gegebenheiten des Energiemarkts und des Datenschutzes ausgelegt. Neben dem Handel an der Strombörse ermöglichte e2m die Teilnahme an den Regelleistungsmärkten. Darüber hinaus hatten diese Maßnahmen einen positiven Effekt auf die Berechnung der Total Cost of Ownership (TCO) von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen.

Flexible Speicherlösung

Zuvor wurden fünf Pilotstandorte der Deutschen Post ausgewählt und mit stationären Speichern ausgestattet, die eine Leistung von 100 kW und eine Kapazität von 120 kWh haben. Die Speicherlösung ist so flexibel, dass sowohl neue als auch gebrauchte Akkus verwendet werden können. Darüber hinaus wurde auf zwei Standorten eine PV-Anlage installiert, um die optimale Nutzung von lokal erzeugtem Strom testen und bewerten zu können.  (wa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper