Bild: © Dzianis Rakhuba/AdobeStock

Sie sollen den Alltag leichter mache, im besten Fall Energiekosten senken und künftig Haushaltsgeräte netzdienlich steuern – trotz all dieser Vorteile kommt Smart-Home-Technik bei vielen Verbrauchern nicht gut weg. Einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft „CO2online“ nutzen 71 Prozent der Befragten keine smarten Technologien – 37 Prozent haben dies auch künftig nicht vor.

1400 Verbraucher hat „CO2online“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums zu Smart-Home-Anwendungen befragt. Dabei kamen vielfältige Gründe für die Skepsis ans Tageslicht. 62 Prozent der Umfrageteilnehmer hat Bedenken bezüglich des Datenschutzes. 55 Prozent hingegen bemängeln die fehlende Kompatibilität einzelner Geräte und Tools. Hinzu kommen zu hohe Kosten (49 Prozent) für Anschaffung und Installation.

Umwelt und Portemonnaie profitieren

Dabei könnten Verbraucher durch smarte Technologien Bares sparen, wie die Beratungsgesellschaft beispielhaft vorrechnet: Mit einem smarten Heizkörper-Thermostat lassen sich bei einer Wohnfläche von circa 110 Quadratmetern im Schnitt 135 Euro pro Jahr sparen und 450 Kilogramm CO2 vermeiden. So rechnet sich der Wechsel zur Smartness binnen zwei Jahren. (ls)

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