Smartoptimo baut derzeit ein ein entsprechendes System namens „smartEMT“ an der CLS-Schnittstelle für die aktiven externen Marktteilnehmer auf.

Smartoptimo baut derzeit ein ein entsprechendes System namens „smartEMT“ an der CLS-Schnittstelle für die aktiven externen Marktteilnehmer auf.

Bild: © Smartoptimo

Der Gesetzgeber zieht das Tempo an: Sowohl der Entwurf des GNDEW (Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende) als auch das Eckpunkte-Papier der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu Steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zeigen in die gleiche Richtung: Smarte Netze, die auf Basis der Schlüsseltechnologie ‚Smart Metering‘ gesteuert werden.

Wesentliche Aufgaben für die Marktrollen Lieferant, Netzbetreiber und Messstellenbetreiber sollen dadurch erweitert respektive konkretisiert werden. So nimmt die Bedeutung der CLS-Schnittstelle (Controllable Local System) am Smart Meter Gateway (SMGW) immer weiter zu. Intelligente Messsysteme werden künftig die zentrale Infrastruktur für Schalthandlungen, Tarifierung und weitere Mehrwertdienste im Stromnetz darstellen.

Um iMSys als Schlüsseltechnologie der Energiewende schneller einsetzen zu können, sollen die Ausbauziele durch das GNDEW auch gleich mit verschärft werden. Stadtwerke stehen somit vor den Herausforderungen einer Aufgabenerweiterung dazu gehört auch das CLS-Management und sportlichen Ausbauzielen.

Neues System für aktive Energiemarktteilnehmer nötig

Die CLS-Schnittstelle dient der Abwicklung aller Aktivitäten des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT). Zur Herstellung des Kommunikationskanals zwischen aEMT und dem Smart-Meter-Gateway sowie weiteren dahinter liegenden Geräten an der CLS-Schnittstelle wird ein aEMT-System benötigt.

Dieses muss wie das GWA-System vom Messstellenbetreiber betrieben werden. Für ein vollständiges Dienstleistungsangebot im Messstellenbetrieb baut Smartoptimo aktuell ein entsprechendes System, namens „smartEMT“, auf, um dieses seinen Kunden als SaaS-Lösung zur Verfügung zu stellen.  

Zertifizierung bestanden

Die Grundlage hierfür wurde im Januar 2023 geschaffen: Smartoptimo ist seitdem als Dienstleister im Bereich CLS/aEMT zertifiziert. „Die erfolgte Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Projektes. Wir freuen uns, dass wir hierdurch unseren Kunden und Partnern künftig ein aEMT-System zur Verfügung stellen können, welches keine eigene Zertifizierung durch ein Stadtwerk für die PKI-Teilnahme (Public Key Infrastruktur) mehr voraussetzt.“, so Smartoptimo-Geschäftsführer Fritz Wengeler.

Das Angebot komme an: Zahlreiche Stadtwerke aus dem Netzerk haben Smartoptimo mit der CLS-Realisierung beauftragt, heißt es weiter. (sg)

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