Die Wemag baut ihren ersten 450-MHz-Funkmast.

Die Wemag baut ihren ersten 450-MHz-Funkmast.

Bild: © Stephan Rudolph Kramer/Wemag

Auf dem Expertenforum Stadtwerke-Tag 2022 von 450connect, dem bundesweiten 450-MHz-Funknetzbetreiber, sahen vor allem die Energie- und Wasserversorger dem Aufbau des LTE-450-MHz-Funknetzes bis 2025 für eine ausfallsichere Sprach- und Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) mit großer Zuversicht entgegen.

„Insofern wird über kurz oder lang auch die Nachfrage nach entsprechenden Endgeräten spürbar ansteigen", erklärte Gerd Hoepfner, Geschäftsführer der Swistec GmbH. Das Unternehmen hat sich auf Rundsteuertechnik und Smart Grid-Lösungen spezialisiert. Hoepfner ist überzeugt, dass sich das 450-MHz-Netz zu einer idealen Ergänzung von Tonfrequenz-Rundsteueranlagen zum Steuern und Schalten im Stromnetz entwickelt. "Besonders dann, wenn neue Netzgebiete hinzukommen und erschlossen werden sollen.“

Neue Technologie schon im Einsatz

Künftig soll die Kommunikation der FNN-lastenheftkonformen Swistec-Steuerbox, SwiSBox, bei Anwendungen mit Bezug zu Zählpunkten künftig über das Smart-Meter-Gateway laufen. In anderen Anwendungsfällen, wie der flexiblen Steuerung öffentlicher Beleuchtung, sind Steuergeräte mit integrierter 450-MHz-Kommunikation zukunftsweisend, heißt es.

Swistec hat daher beschlossen, in viele der eigenen Rundsteuerempfängertypen Kommunikationsmodule für 450-MHz-LTE zu integrieren. „Der SLflexM ist der Rundsteuerempfänger, bei dem die neue Technologie erstmalig zum Einsatz kommt. Entsprechende Tests mit 450connect waren erfolgreich. Weitere Geräte, besonders solche für die Beleuchtungssteuerung, folgen bis Mitte 2023. Wir gehen davon aus, zum Start des Funknetzes eine breite Produktpalette verfügbar zu haben“, resümiert Hoepfner. (sg)

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