Die Preisverleihung der RegioStars 2019 fand in Brüssel statt. Für das Projekt Energiewaben haben Horst Juri, IZES Saarbrücken, und Maëlle Berthelemy, Referentin Kommunikation für das EU-Förderprogramm Interreg VA Großregion, den Preis stellvertretend entgegen genommen.

Die Preisverleihung der RegioStars 2019 fand in Brüssel statt. Für das Projekt Energiewaben haben Horst Juri, IZES Saarbrücken, und Maëlle Berthelemy, Referentin Kommunikation für das EU-Förderprogramm Interreg VA Großregion, den Preis stellvertretend entgegen genommen.

Bild: © SW Trier

Das grenzüberschreitende EU-Förderprojekt "Energiewaben – Regionale Energieversorgung der Großregion" (EnergiewabenGR), an dem die Stadtwerke Trier (SWT) zusammen mit Partnern aus dem Saarland, Luxemburg, Lothringen und Ostbelgien arbeiten, geht der Frage nach, wie man regional erzeugte Energie optimal nutzen kann.

Unter der Federführung des Instituts für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme (IZES) aus Saarbrücken arbeitete das Projektteam daran, in den vier Modellregionen sogenannte Energiewaben aufzubauen. Innerhalb jeder Wabe werden alle Stromverbräuche, die Stromerzeugung sowie Speicher und schaltbare Stromendverbraucher wie Wärmepumpen oder Produktionsanlagen mithilfe einer Software aufeinander abgestimmt und kurzfristig verbleibende Differenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch von Strom grenzüberschreitend mit Nachbarwaben ausgetauscht.

Neue Ansätze in der Region

"Ziel ist es, einen Ausgleich zwischen Regionen mit Überproduktion und Regionen mit Fehlbedarf zu schaffen", erklärt Rudolf Schöller. Der Bereichsleiter Erzeugung/Contracting bei den SWT hatte die Idee zu den Energiewaben. "Damit erhöhen wir die Versorgungssicherheit, stabilisieren das Energiesystem, schonen unser Klima und tragen zur regionalen Wertschöpfung bei."

Die EU-Kommission hat dieser Tage die Energiewaben mit dem RegioStars-Award 2019 in der Kategorie "Förderung der digitalen Transformation" ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr an EU-finanzierte Projekte vergeben, die neue Ansätze in der regionalen Entwicklung vorstellen. "Wir sind sehr stolz darauf, dass ein Projekt aus unserem Haus europaweit Beachtung findet", so SWT-Technik-Vorstand Arndt Müller. (sg)

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