Die Information vor dem Kauf erfolgt meist noch direkt im Geschäft: 61 Prozent haben sich beim Elektro- oder Fachhändler im Laden schlaugemacht. 44 nutzen dafür die Internetrecherche.

Die Information vor dem Kauf erfolgt meist noch direkt im Geschäft: 61 Prozent haben sich beim Elektro- oder Fachhändler im Laden schlaugemacht. 44 nutzen dafür die Internetrecherche.

Bild: © Bitkom

Das Smart Home wird in Deutschland beliebter: Schon 37 Prozent der Verbraucher haben in ihren eigenen vier Wänden mindestens eine Smart-Home-Lösung installiert – das entspricht 26 Millionen Bundesbürgern. Besonders häufig sind intelligente Leuchten und Lampen im Einsatz (23 Prozent), aber auch intelligente Heizkörperthermostate (15 Prozent) oder smarte Alarmanlagen (18 Prozent).

Zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung zählt das Handwerk: Jeder dritte Nutzer von Smart-Home-Anwendungen (32 Prozent) hat diese ganz oder teilweise direkt beim Handwerks- bzw. Installationsbetrieb oder im Handwerksfachhandel gekauft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1465 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde.

Details zur Studie

Im Einzelnen kauften 19 Prozent der Smart-Home-Nutzer ihre Anwendungen stationär im spezialisierten Handwerks-Fachhandel – ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber 2018, als es elf Prozent waren.

14 Prozent erwarben die Geräte direkt beim einbauenden Handwerks- oder Installationsbetrieb (2018: 7 Prozent) und vier Prozent kauften ihre Smart-Home-Lösungen beim spezialisierten Online-Fachhandel, etwa für Heizungs- oder Klimatechnik (2018: 2 Prozent).

Saturn, Media Markt und Medimax an der Spitze

Vorn liegt allerdings nach wie vor der Elektronikmarkt: 37 Prozent der Smart-Home-Nutzer haben ihre Anwendungen im stationären Geschäft wie Saturn, Media Markt oder Medimax gekauft (2018: 35 Prozent). Jeder Vierte (26 Prozent) nutzt die Online-Angebote dieser Märkte (2018: 16 Prozent).

22 Prozent bestellen ihre Smart-Home-Anwendungen beim Online-Versandhändler wie Amazon oder Otto.de (2018: 16 Prozent). Gleichwohl: Die Information vor dem Kauf erfolgt meist noch direkt im Geschäft: 61 Prozent haben sich beim Elektro- oder Fachhändler im Laden schlaugemacht. 44 nutzen dafür die Internetrecherche. (sg)

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