Erste Datenbestände für die neue Plattvorm der Stadt Ulm kommen aus digitalen Projekten der Zukunftskommune@bw.

Erste Datenbestände für die neue Plattvorm der Stadt Ulm kommen aus digitalen Projekten der Zukunftskommune@bw.

Bild: © tichr/AdobeStock

Alle Daten der Smart City Ulm werden künftig über eine zentrale Datenplattform gesammelt, verarbeitet und für die Dienste, die auf diesen Daten aufsetzen, zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung der Plattform übernimmt der Ulmer IT-Spezialist eXXcellent solutions, für den Betrieb zeichnet SWU TeleNet verantwortlich.

Über die neue Datenplattform werden sämtliche Informationen, die über das Internet-of-Things (IoT), LoRaWAN oder Smart Meter erfasst werden, in Echtzeit verarbeitet. So können sie für die unterschiedlichsten Dienste verwendet werden – von der Verkehrssteuerung über die Parkraumbewirtschaftung bis hin zum Energiemanagement.

Einheitliche Plattform für offene Daten

Beide Unternehmen hatten sich gemeinsam in einem anspruchsvollen EU-weiten Ausschreibungsverfahren im Rahmen des Förderprojekts Zukunftskommune@bw durchgesetzt. Das Projekt wird von der Zentralstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm betreut und zielt darauf ab, eine einheitliche Plattform aufzubauen, über die offene Daten für eine intelligente Vernetzung verschiedener Lebensbereiche genutzt werden können.

„Für die SWU ist dieser Auftrag ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung zum ‚Digitalen Versorger‘. Denn der Betrieb der Breitbandnetze und digitalen Infrastrukturen gehört künftig ebenso zu unserem Auftrag der Daseinsvorsorge wie heute die Versorgung der Bürger mit Strom, Gas, Wasser oder Wärme“, sagt Antonija Scheible, CDO und CIO der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm und auf Seiten von TeleNet für das Projekt verantwortlich.

Daten sind das "Grundwasser" der Stadt

„Ulmer Daten sind das Grundwasser der Stadt und bleiben in Ulm, auch aus Sicherheits- und Vertrauensgründen. Wir bestimmen, wer was mit diesen Daten macht und welche Dienste angeboten werden“, betont Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch. „Insofern sind wir sehr froh, dass sich am Ende zwei Ulmer Unternehmen im Feld der insgesamt zehn Bewerber durchsetzen konnten.“

Erste Datenbestände kommen aus dem Projekt Zukunftskommune@bw, in dessen Rahmen digitale Projekte wie etwa Hochbeete mit Sensorik oder eine Fahrradzählstation im Quartier am Eselsberg umgesetzt werden. Auch bereits bestehende Pilotanwendungen, wie das Energiemanagement für das Ulmer Donaubad, die Parkplatzinformationssysteme für das Parkhaus Neue Mitte sowie die Parkplätze vor dem Postgebäude,  das Ulmer LoRaWAN und weitere mehr, werden in die neue Plattform integriert. Ebenso können die Community im Ulmer Verschwörhaus, dem „Experimentierfeld für die digitale Welt von morgen“, oder die Universität Ulm die Datenplattform für ihre Vorhaben nutzen.

Bewährte Partner

„Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der initiative.ulm.digital sowie den SWU sehr viel Energie und Arbeit in die Ulmer Digitalisierungsprojekte gesteckt. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir nun gemeinsam mit der SWU TeleNet auch dieses Herzstück der künftigen Smart City realisieren können“, so eXXcellent solutions-Geschäftsführer Gerhard Gruber. (hp)

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