Die TRKZ ist eine 100 prozentige Tochter der Stadtwerke Emsdetten GmbH und betreibt seit über zehn Jahren Rechenzentren an vier verschiedenen Standorten im Münsterland. Im August 2020 erfolgte der Startschuss für die Erweiterung des Rechenzentrums in Rheine, die nun kürzlich in Betrieb genommen werden konnte. Das neue, direkt angrenzende Gebäude verfügt über 20 Server-Racks mit einer Gesamtkapazität von rund 2000 Höheneinheiten. Somit wurden die Kapazitäten am Standort Rheine mehr als verdoppelt. Dadurch kann der Bedarf der hohen und stetig wachsenden Nachfrage nach RZ-Flächen seitens vieler Unternehmen gedeckt werden.
Die Investition in das neue Gebäude schlägt mit rund einer Millionen Euro zu Buche. Die hochwertige und redundant ausgelegten technische Ausstattung nach DIN EN 50600 soll für die notwendige Verfügbarkeit sorgen. So besitzt das Gebäude eine eigene Notstromversorgung zum Schutz gegen Stromausfälle sowie energieeffiziente und nachhaltig arbeitende Klimaanlagen. Weiterhin wird das Rechenzentrum – analog zu allen anderen TKRZ Rechenzentren - seit Januar dieses Jahres mit Ökostrom versorgt. Auch wurden in den TKRZ Rechenzentren UVC-Panels verbaut, um für einen größtmöglichen Infektionsschutz – etwa gegen Coronaviren – zu sorgen.
Eigens betriebenes Glasfaser-Backbone-Netz
„Durch langjährige Erfahrung im Betrieb von Rechenzentren bringen wir das notwenige Know-how mit, um maximale Sicherheit zu garantieren“, berichtet Inga Hagemann, die die Vertriebsleitung inne hat. Ein hohes Maß an Verfügbarkeit und IT-Sicherheit sei ein zentrales Thema für Unternehmen, die sich entschließen, Unternehmens-IT auszulagern. Alle Rechenzentren der TKRZ befinden sich in der Region und damit nah am Kunden. Dies sorgt für Verbindungen mit extrem geringen Latenzen und ermöglicht es, zu attraktiven Kosten, georedundante Lösungen bereitzustellen. Kunden können ihre Systeme auf Wunsch auf unterschiedliche Standorte verteilen. Das ermöglicht bei einem eventuellen Ausfall eines Standortes, die Systeme weiterhin verfügbar zu halten.
„Die Erweiterung mit diesen hohen Sicherheitsstandards sehen wir als wichtige Investition in die Zukunft“, begründet der Technische Leiter Christoph Stegemann die Entscheidung zur Erweiterung. Die Vernetzung aller Standorte erfolgt über das eigens betriebene Glasfaser-Backbone-Netz, über dass sich Übertragungsgeschwindigkeiten weit über den heute üblichen 1 Gbit/s hinaus realisieren lassen.
Regionalität und Nähe punkten auch beim Rechenzentrum
Laut den Stadtwerken lässt sich in den vergangenen Jahren lässt sich ein deutlicher Trend erkennen: im Sinne der zunehmenden Nachhaltigkeit, legen immer mehr Unternehmen Wert auf Regionalität und Nähe. Dies zeichnetsich bei Unternehmen aus allen Sparten ab – von der Industrie, dem Gewerbe bis hin zum Gesundheitswesen. Entscheidet sich ein Unternehmen für ein regionales Rechenzentrum, so entscheide es sich zudem auch für einen individuellen Kundenservice mit persönlicher Betreuung durch feste Ansprechpartner.
Im Dialog ermittle man die Bedürfnisse des Kunden und erarbeite gemeinsam ein zugeschnittenes, individuelles Konzept. Die Auslagerung von IT-Infrastruktur in ein Rechenzentrum entlaste die IT-Abteilungen und ermögliche den Mitarbeitern, sich auf die individuellen Kernprozesse in ihrem Unternehmen konzentrieren zu können.
Die TKRZ bietet ihren Kunden außerdem einen rund um die Uhr Service an jedem Tag im Jahr, den die Kunden demnach auch zu schätzen wissen. „Die regionale Anbindung an viele Kommunen im Münsterland und darüber hinaus ist ein großer Vorteil, der dem Kunden eine immense Zeit- und Kostenersparnis sowie effektives Arbeiten ermöglicht“, fasst Geschäftsführer Jürgen B. Schmidt das Leistungsportfolio der TKRZ zusammen. (sg)



