Ursprünglich sollte die Pipeline für Erdgas aus Russland Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. Der Bau verzögerte sich, weil bis Ende Oktober die Genehmigung einer Route um die dänische Insel Bornholm ausstand.

Ursprünglich sollte die Pipeline für Erdgas aus Russland Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. Der Bau verzögerte sich, weil bis Ende Oktober die Genehmigung einer Route um die dänische Insel Bornholm ausstand.

Bild: © Stefan Sauer/dpa-zentralbild/dpa

58,5 Mrd. m3 Erdgas hat die Nord Stream AG im vergangenen Jahr durch die Nord-Stream-Pipeline zu den Verbrauchern transportiert. Damit lag die Auslastung der Pipeline nach Unternehmensangaben auf einem vergleichbaren Niveau wie 2018.

Seit Inbetriebnahme des ersten Leitungsstrangs der Nord-Stream-Pipeline im November 2011 bis Ende 2019 sind demnach insgesamt 322,5 Mrd. m3 Erdgas transportiert worden.

Die beiden Röhrenstränge durch die Ostsee sind mit einer Länge von 1224 Kilometern die kürzeste Verbindung zwischen dem europäischen Markt und den großen Gasreserven im Norden Russlands. Die Pipeline erstreckt sich von Wyborg (Russland) bis nach Lubmin bei Greifswald. (amo)

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