Die Stadtwerke Stuttgart liefern der Stadt Stuttgart erstmals auch einen Anteil an Biogas. (Symbolbild)

Die Stadtwerke Stuttgart liefern der Stadt Stuttgart erstmals auch einen Anteil an Biogas. (Symbolbild)

Bild: © Jürgen Fälchle/AdobeStock

Die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern kommt nach Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig voran. Am Donnerstag eröffnete die SPD-Politikerin eine Biogasanlage in Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Dort wird aus pflanzlichen und tierischen Reststoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen Biogas zur Wärmeversorgung von rund 4400 Haushalten hergestellt.

Schwesig betonte die Regionalität des Projektes. Hauptanteilseigner der Anlage ist die Edis-Tochter BMV Energie mit 70 Prozent. Die Stadtwerke Torgelow sind mit 20 Prozent und die Firma Mele-Energietechnik mit 10 Prozent dabei.

Reststoffe intelligent nutzen

BMV-Geschäftsführer Hans Bünder erklärte, dass in der Biogasanlage überwiegend Reststoffe wie Geflügelmist, Gülle, Stroh und Abfälle aus der Zuckerrüben-Verarbeitung eingesetzt werden. Das entstehende Biogas werde aufbereitet und ins normale Erdgasnetz eingespeist. Technisch sei es sogar möglich, Erdgas komplett durch Biogas zu ersetzen.

Schwesig betonte, Biogas sei ein wichtiger Teil der Energiewende. «Es gibt inzwischen etwa 560 Biogasanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahl hat sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht.» In Torgelow sei es bereits die zweite Anlage.

Biogas als Speicher

Experten in Torgelow betonten, dass es wichtig sei, auf einen gesunden Energiemix zu setzen. Bedeutend sei bei Biogas auch die Speichermöglichkeit. (dpa/amo)

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