So wie hier an der DEA-Bohrstelle im deutschen Völkersen sieht es auch in den sibirischen Abbaugebieten von Achimgaz aus.

So wie hier an der DEA-Bohrstelle im deutschen Völkersen sieht es auch in den sibirischen Abbaugebieten von Achimgaz aus.

Bild: © DEA

Die heimischen Erdgasreserven sind in den vergangenen zehn Jahren von 218,4 Milliarden Kubikmeter auf 63,1 Milliarden Kubikmeter gesunken. Allein im vergangenen Jahr verringerten sich die geschätzten Rohgasreserven der deutschen Gaslagerstätten um rund zehn Prozent. Die Erdölreserven schrumpften im selben Zeitraum um circa 23 Prozent von 36,9 Mio. auf 28,3 Mio. Tonnen. Ursache der Abnahme ist die zunehmende Erschöpfung bekannter Vorkommen und der Mangel an nennenswerten neuen Funden.

Das zeigt der Vergleich der Reservenberichte des niedersächsischen Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) – fast die komplette Menge des Gases liegt in Niedersachsen. Den jüngsten Bericht hat das LBEG jetzt veröffentlicht. Danach ist der Anteil der heimischen Erdgasproduktion am Verbrauch in Deutschland auf sieben Prozent gesunken, der Anteil der heimischen Erdölproduktion auf zwei Prozent.

Auch Produktion ist deutlich rückläufig

Nicht nur die bekannten Reserven, auch die Produktion ist deutlich rückläufig. Die Rohgasproduktion Deutschlands verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,6 Prozent auf 7,9 Milliarden Kubikmeter.

Nicht viel besser sieht es beim heimischen Erdöl aus: Die geschätzten Reserven lagen bei 28,3 Mio. Tonnen, ein Rückgang um 11,1 Prozent. Über die größten Erdölreserven deutschlandweit – rund 48 Prozent – verfügt Schleswig-Holstein, gefolgt von Niedersachsen mit 26,4 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 22,2 Prozent. (wa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper