Für die Gemeindewerke Garmisch-Patenkirchen und die Stadtwerke Schwäbisch Hall ist Biomethan eigentlich ein zentraler Baustein ihrer Wärmewendestrategie. Die Insolvenz ihres Lieferanten BMP Greengas trifft sie deshalb hart. (Symbolbild)

Für die Gemeindewerke Garmisch-Patenkirchen und die Stadtwerke Schwäbisch Hall ist Biomethan eigentlich ein zentraler Baustein ihrer Wärmewendestrategie. Die Insolvenz ihres Lieferanten BMP Greengas trifft sie deshalb hart. (Symbolbild)

Bild: © Martin Schutt/dpa

Ein Elektrolyseur soll die Produktion von Biomethan des Biogas- und Kompostwerks Bützberg bei Hamburg steigern. Das teilte die Stadtreinigung Hamburg mit. Ein Elektrolyseur kann mithilfe von Strom Wasserstoff produzieren. Die auf dem Werk in Tangstedt (Schleswig-Holstein) geplante Anlage soll im November in Betrieb gehen und Überschussstrom des Standorts nutzen. 

Aus Pflanzen wie Mais und aus Gülle und Biomüll kann Biogas gewonnen werden, das zu Biomethan aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Die Zufuhr von Wasserstoff soll den Methananteil am produzierten Biogas steigern und damit auch die Erzeugung von Biomethan. Der Mitteilung zufolge soll das Werk künftig 20 Prozent mehr Biomethan produzieren. Im vergangenen Jahr erzeugte das Werk mit Biomethan etwa 9,6 Mio. Kilowattstunden. 

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 2,5 Mio. Euro, wie der Sprecher der Stadtreinigung sagte. Eine Gesamtsumme der Kosten wurde nicht genannt. Der Elektrolyseur hat eine Leistung von 1,1 Megawatt. (dpa/amo)

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