Auch die VNG-Gasspeicher in Sachsen-Anhalt (hier Bad Lauchstädt) sind zum aktuellen Zeitpunkt voller als in vorangegangenen Jahren.

Auch die VNG-Gasspeicher in Sachsen-Anhalt (hier Bad Lauchstädt) sind zum aktuellen Zeitpunkt voller als in vorangegangenen Jahren.

Bild: © Jan Woitas/dpa

Der Speicherverband Ines blickt entspannt auf die aktuelle Lage. Aufgrund besonders warmer Temperaturen im Februar seien die Gasentnahmen aus Speichern gegenüber Januar deutlich zurückgegangen. Vor dem kommenden Winter 2024/2025 sei eine vollständige Befüllung der Gasspeicher möglich, so die Brancheninitiative in einer Mitteilung.

Insgesamt bewegen sich die Gasspeicherfüllstände laut einer Ines-Analyse weiterhin über dem historischen Mittelwert.

Wärmer als 2020

Generell sei der Winter 2023/2024 bislang sehr warm gewesen. In den zurückliegenden Monaten Oktober, Dezember und Februar lagen die Monatsmitteltemperaturen sogar über dem Temperaturniveau des Wetterjahres 2020, teilt Ines mit.

Eine umfangreiche Entleerung der Gasspeicher im restlichen Winter 2023/2024 sei nicht mehr zu erwarten. Bei warmen Temperaturen wären Einspeicherungen bereits Mitte März möglich. Im Fall normaler bis kalter Temperaturen könnten regelmäßige Einspeicherungen zum Ende März beginnen. Eine erneut vollständige Befüllung der Gasspeicher vor dem kommenden Winter 2024/2025 sei unabhängig von den angenommenen Temperaturen möglich. 

Hohe Freiheitsgrade

„Mit dem Wechsel von Ausspeicherungen zu Einspeicherungen beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Winter 2024/2025. Dieser Wechsel findet üblicherweise im März oder April statt. Angesichts der erwartbar hohen Ausgangsfüllstände haben die Speichernutzer große wirtschaftliche Freiheitsgrade bei der erneuten Befüllung in diesem Jahr“, erläutert Ines-Chef Sebastian Heinermann.  (amo)

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