Laut Betreiber könnte die Solaranlage auch bis zu 300 Haushalte mit Strom versorgen.

Laut Betreiber könnte die Solaranlage auch bis zu 300 Haushalte mit Strom versorgen.

Bild: © Erdgas Suedwest

Zwei schwimmende PV-Anlagen hat Erdgas Südwest in den vergangenen drei Jahren bereits ans Netz gebracht, nun sind weitere Projekte geplant, unter andrem in Oberschwaben und in Iffezheim am Oberrhein. Zu Letzerem sind bereits mehrere Details bekannt.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Baden-Baden will Erdgas Südwest eine Anlage mit bis zu 6 MWp auf einem Kühlsee eines Kieswerkes errichten. Dabei wollen die Stadtwerke einen Teil der Anlage erwerben und damit direkt das Kieswerk EKS Eugen Kühl und Söhne mit Ökostrom beliefern. Mit dem verbleibenden Anteil der Solaranlage versorgt Erdgas Südwest dann ein Betonwerk in der Nachbarschaft.

Zwei Anlagen bisher in Betrieb

Die Pläne zur schwimmenden Anlage wurden Anfang dieser Woche dem Gemeinderat in Iffezheim vorgestellt, der nun das Genehmigungsverfahren anstoßen muss, damit die Planungen voranschreiten. Wenn es gut läuft, geht Erdgas Südwest davon aus, dass die Bauarbeiten ab Sommer 2023 starten können.

Weitere Floating-PV-Anlagen seien bereits geplant, so Erdgas Südwest, eine davon in Oberschwaben. Bisher hat das Unternehmen zwei Projekte auf Baggerseen hierzulande realisiert, darunter auch Deutschlands größte Anlage in Leimersheim, die insgesamt über 1,5 MW an Leistung verfügt. Die andere Anlage erzeugt seit 2019 Strom in Renchen und erzeugt mit 750 kWP 800.000 kWH pro Jahr. (lm)

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