Die neuen MTU-Aggregate laufen (v.l.): Hartmut Petermann (SWG-Bereichsleiter Erzeugung) und Matthias Block (SWG-Vorstandsvorsitzender)

Die neuen MTU-Aggregate laufen (v.l.): Hartmut Petermann (SWG-Bereichsleiter Erzeugung) und Matthias Block (SWG-Vorstandsvorsitzender)

Bild: © SWG

Die Stadtwerke Görlitz (SWG) haben in den letzten beiden Jahren die komplette Motorentechnik in ihren drei Heizkraftwerken erneuert. Ziel war die Steigerung der Effizienz und die Umweltfreundlichkeit der Energieerzeugung. Zu diesem Zweck wurde die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) angewandt.

"Wir haben in den vergangenen beiden Jahren mit einem riesigen technologischen Aufwand die gesamte Motortechnik in unseren Heizkraftwerken erneuert", informiert Hartmut Petermann, Bereichsleiter Erzeugung bei der SWG. Dabei seien nicht nur die Motoren der drei großen Heizkraftwerke in Königshufen, Weinhübel und Rauschwalde ausgetauscht worden: "Wir haben uns der kompletten Motorentechnik gewidmet und sie erneuert, inklusive der Peripherie – vom Generator über die Pumpentechnik, Abgaswärmetauscher bis hin zur gesamten Elektroverkabelung."

Teilnahme am Regelenergiemarkt

Durch die sehr schnelle Regelbarkeit der neuen Motoren, bei denen An- und Abfahrprozesse in kürzester Zeit möglich sind, ist für die SWG nun auch die Teilnahme am Regelenergiemarkt möglich. Allein im Heizkraftwerk Königshufen werden dank der KWK-Technik pro Jahr 11.000 Tonnen CO2 eingespart, in allen drei Heizkraftwerken sind es nach Aussage Petermanns rund 14.000 Tonnen jährlich.

Die Höhe der Investition betrug mehr als 6 Mio. Euro. (sig)

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