Nummer eins des aktuellen Rankings ist Köln mit einem Digitalisierungsgrad von 41 Prozent.

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Bild: © stnazkul/Adobe Stock

Nach über zwei Jahren Projektlaufzeit gehen die fünf Sinteg-Schaufenster nun in den Endspurt. Bis Ende 2020 läuft die Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) noch, danach ist offen, wie es mit den einzelnen Projekten weitergeht. Auf der Sinteg-Jahreskonferenz in Kassel wurden nicht nur Höhepunkte der einzelnen Modellregionen präsentiert. Vielmehr gab Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, auch einen Ausblick auf den politischen und regulatorischen Rahmen der Energiewende.

Im Kern sind sich die fünf Sinteg-Projektkoordinatoren einig: Die Technik von Sektorenkopplung, über Flexibilitätsplattformen bis hin zu Großspeichern ist bereit für eine erfolgreiche, flächendeckende Versorgung durch Erneuerbare. Trotzdem ist noch viel zu tun auf den letzten Metern – auch regulatorisch. Explizites Ziel von Sinteg ist, neben der technischen Machbarkeit, auch die regulatorische und wirtschaftliche Herausforderung anzupacken.

Keine Versprechungen

In dieser Funktion bestärkte Feicht die Projektpartner mit seinem Aufruf: "Machen Sie so weiter, bringen Sie die Projekte zu einem guten Ende und machen Sie, wenn Sie so wollen, Politikberatung." Das, was in den Schaufenstern erarbeitet wird, werde bereits heute in politischen Diskussionen aufgenommen, allerdings könne Feicht nichts versprechen, denn nicht alles könne im Sinne des großen Ganzen umgesetzt werden." "Alle Hinweise und Erkenntnisse aus den Projekten sind jedoch wichtig und wertvoll."

Im Wesentlichen gehe es nun darum, regulatorisch von den Praxiserfahrungen der Schaufenster zu lernen. "Es gibt viele Wünsche und Anregungen, Maßnahmen beispielsweise von Umlagen zu befreien (Anmerk. der Redaktion: Power-to-X), um hier eine volkswirtschaftlich und energiewirtschaftlich verantwortliche Entscheidung zu treffen, müssen wir aus der Praxis lernen", so Feicht. (ls)

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