In Bad Arolsen ist der Windpark der SW Bochum ans Netz gegangen. Es wird darüber hinaus kräftig weiter investiert.

In Bad Arolsen ist der Windpark der SW Bochum ans Netz gegangen. Es wird darüber hinaus kräftig weiter investiert.

Bild: © Stadtwerke Bochum

Nach weniger als sechs Monaten Bauzeit geht der Windpark im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg in Betrieb, wie die Stadtwerke Bochum mitteilten. Gemeinsam mit der Trianel Erneuerbare Energien (TEE) wurde der Windpark Bad Arolsen mit zwei Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 6,9 Megawatt (MW) ans Netz gebracht. Seit Mitte Dezember drehen sich die beiden Rotoren in rund 140 Meter Höhe über den Baumwipfeln im Wind. Mit dem produzierten Strom können jährlich rund 4500 Haushalte versorgt und dabei rund 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Bereits im August 2018 wurde die Genehmigung für die zwei Windkraftanlagen des Typs Vestas V 126 von der zuständigen Behörde erteilt. Projektiert, gebaut und in Betrieb genommen wurde der Windpark in Zusammenarbeit der TEE und der ABO Wind AG aus Wiesbaden.

Zukunftsprojekte angekündigt

Weitere Windparkprojekte aus einer rund 180 MW großen Projektpipeline sollen in den kommenden Jahren Schritt für Schritt gemeinschaftlich umgesetzt werden. Im Rahmen der TEE investieren die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit Trianel und 36 weiteren Stadtwerken bis Ende 2020 rund eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau des eigenen Erneuerbaren-Portfolios mit Windkraftanlagen und PV-Freiflächenanlagen. Aktuell hat das TEE-Portfolio bereits einen Ausbaustand von rund 190 MW mit Wind- und Solarparks in acht Bundesländern erreicht. Die Stadtwerke Bochum sind mit 12,2 Prozent an der TEE beteiligt. (gun)

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