Seit August laufen die Vorbereitungen für die PV-Freiflächen-Anlagen der Steag-Tochter in Ungarn.

Seit August laufen die Vorbereitungen für die PV-Freiflächen-Anlagen der Steag-Tochter in Ungarn.

Bild: © Steag

Die Steag Solar Energy Solutions GmbH (SENS), eine Tochter der Essener Steag, hat alle Hände voll zu tun. Zumindest klingt die Agenda für die Expansion nach Ungarn ziemlich ambitioniert:  In den kommenden acht Monaten sollen fünf PV-Projekte mit einer Gesamtleistung von 65 MWp errichtet werden. Das ungarische Förderregime gibt die enge Taktung vor.

Sollen die Anlagen in den nächsten 25 Jahren von einer Einspeisevergütung profitieren, müssen sie laut Steag vor Sommer 2021 in das ungarische Netz einspeisen. Bis zum Frühjahr sollen dementsprechend drei PV-Parks mit 31,2 MWp nahe den Städten Göd und Szöd errichtet werden. Zeitgleich sollen zwei weitere Projekte mit 11,3 MWp im Norden und zwei Freiflächenanlagen mit 22,5 MWp im Osten des Landes folgen.

Nach Fertigstellung sollen so rund 78.000 MWh pro Jahr erzeugt werden. Für Ungarn ist das ein Riesenschritt im Rahmen der Energiewende. Der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung im Land liegt derzeit bei rund 13 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind es über 40 Prozent.

Die Würzburger SENS wiederum hat bereits mehrere osteuropäische Projekte realisiert. Die Prämiere in Ungarn erfolgt nun mit einem bewährten Geschäftspartner. Die Green Source GmbH aus Wien vertraute bereits des Öfteren auf die Projektabwicklung durch die Steag-Tochter. (lm)

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