Blick auf den Möhnesee, den die Stadtwerke Soest nicht nur als "schönes Ausflugsziel" preisen, sondern auch als "umweltfreundlichen Energielieferanten".

Blick auf den Möhnesee, den die Stadtwerke Soest nicht nur als "schönes Ausflugsziel" preisen, sondern auch als "umweltfreundlichen Energielieferanten".

Bild: © Ruhrverband

Das Klimaschutzprojekt Regionalstrom der Stadtwerke Soest erhält im kommenden Jahr weiteren Zuwachs auf der Erzeugerseite. Wie das Kommunalunternehmen mitteilt, stößt im Februar mit der Wasserkraftanlage des Ruhrverbands am Nebenkraftwerk der Möhnetalsperre eine weitere Erzeugungsart dazu.

Die Anlage stehe ganzjährig planbar zur Verfügung und stelle damit das Angebot auf eine noch breitere Basis, erläutern die Stadtwerke. Ferner wachse die verfügbare Menge des Regionalstroms dadurch deutlich an. Bislang besteht das Angebot aus regionalen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen.

"Umweltfreundlicher Energielieferant"

"Mit der Wasserkraftanlage gewinnen wir eine Erzeugungsanlage hinzu, mit der sich die Menschen in der Region identifizieren", kommentieren Ramona Roßbach und Jörg Kuhlmann von den Stadtwerken Soest. "Der Möhnesee ist einfach ein schönes Ausflugsziel, lebenswichtiger Wasserspender und auch ein umweltfreundlicher Energielieferant für die Region."

Etwa 30 Anlagen für Regionalstrom

Mit einer durchschnittlichen Erzeugung von knapp 1,3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr können die Wasserkraftanlagen des Sees nach Unternehmensangaben etwa 370 Haushalte mit regionalem Strom versorgen. Insgesamt stehen dem Klimaschutzprojekt mit dem Jahreswechsel etwa 30 Anlagen zur Verfügung. (ab)

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