Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat ein Hintergrundpapier herausgegeben, passend zu der aktuellen Diskussion um Ölheizungen.

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat ein Hintergrundpapier herausgegeben, passend zu der aktuellen Diskussion um Ölheizungen.

Bild: © Dena GmbH

Zum einen umreißt Dena in dem Hintergrundpapier den Status quo, zum Beispiel, dass rund ein Fünftel aller Gebäude Ölheizungen nutzt. Besonders häufig kommen sie in den südlichen Bundesländern vor. Bayern erreicht einen Anteil von 41 Prozent und ist Spitzenreiter, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit 39,2 Prozent und Hessen mit 39 Prozent.

Während die meisten Öl-Brennwertheizungen in den letzten zehn Jahren installiert wurden, ist die Hälfte der Ölheizungen älter als 20 Jahre. Rund 15 Prozent der Anlagen sind sogar älter als 30 Jahre, zeigt das Unternehmen darin auf.

Alternativen zu Verboten

Zu den verschiedenen Wechseloptionen werden Beispielrechnung für Investitions- und Betriebskosten aufgeführt. Bezüglich potenzieller Maßnahmen spricht sich die Dena dafür aus, genauer hinzuschauen.

"Statt eines Verbots könnte es sinnvoll sein, Mindesteffizienzanforderungen an Gebäude zu stellen. Dann könnte jeder selbst entscheiden, wie er diese Anforderungen erreichen möchte", positioniert sich die Dena. Hilfreich sei es auf jeden Fall, wenn der Wechsel zu klimaschonenden Technologien stärker gefördert werden würde. Ein CO2-Preis auf fossile Energieträger könnte ebenfalls einen starken Anreiz setzen. (ab)

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