Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bayern soll bald um ein Geothermieprojekt reicher sein. Im Landkreis Traunstein sind vier Bohrungen für die Erschließung von Erdwärme-Reservoirs genehmigt worden.

Bild: © Ben Burger/AdobeStock

Die Aachener Stawag, die Stadtwerke Bochum, Duisburg und Düsseldorf sowie Münster haben im Februar gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) die „Allianz für Geothermie“ gegründet. Ziel der Gemeinschaft ist es, das Tiefenwärme-Potenzial in Nordrhein-Westfalen zu fördern und sich für verlässliche Rahmenbedingungen und ein schnelles Vorankommen der Technologie einzusetzen.

Konkret steht auf der Agenda der Umgang mit dem sogenannten Fündigkeitsrisiko bei geothermischen Erschließungen sowie die Absicherung der Investitionen in entsprechende Anlagen. Das Fraunhofer IEG ist dabei zuständig für die fachliche und technische Begleitung.

Landesregierung ist aktiv

„Wir sehen uns dem gesellschaftlichen Auftrag der Wärmewende vor dem Hintergrund der Klimakrise verpflichtet und sind fest entschlossen, die Tiefengeothermie gemeinsam voranzubringen“, betonen die Vertreter der fünf Kommunalversorger. Das Land NRW hat ebenfalls erste Schritte Richtung Geothermie unternommen. Das Wirtschaftsministerium förderte im Auftrag der Landesregierung vergangenes Jahr verschiedene Machbarkeitsstudien und eine seismische Landesaufnahme. (lm)

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