Dieser Roboter geht im Auftrag der Stadtwerke Bielefeld auf Fehlersuche.

Dieser Roboter geht im Auftrag der Stadtwerke Bielefeld auf Fehlersuche.

Bild: © Stadtwerke Bielefeld

Experten aus dem Baubereich der Stadtwerke Bielefeld werden in den kommenden zwei Wochen die Hauptfernwärmeleitung rund um den Wellbach per Ultraschall-Roboter überprüfen. So wollen sie mögliche Schwachstellen ausfindig machen, ehe es zu einem Schaden kommt.

Nach Angaben von Projektleiter Günter Koppenbrink können die Außenwände der Fernwärmerohre durch Korrosion beschädigt werden. Dies soll nun frühzeitig erkannt werden, um hohe Folgekosten zu vermeiden.  

Premiere im Fernwärmebereich

Wie die Stadtwerke weiter mitteilten, wurde das Untersuchungsverfahren im Unternehmen bisher nicht in der Fernwärme verwendet. Seit Anfang der Woche ist nun ein Rohrroboter im Einsatz, der durch die leeren Leitungen geführt wird und Mängel aufspüren soll. Diese werden dann angezeigt und ausgewertet. Während der Roboter vorwärts durch die Rohrleitung fährt, rotiert eine ausgefahrene Sensorkammer des im Rohr zentrierten Ultraschall Moduls kontinuierlich an der Rohroberfläche entlang, erläutern die Stadtwerke.

Ehe der Roboter loslegen konnte,mussten dieDecken der Fernwärmeschächte geöffnet werden. Anschließend wurde das Fernwärmeleitungssystem entleert. Nach Angaben der Stadtwerke sollen die Arbeiten bis Mitte August abgeschlossen werden. (amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper