Die SW Bayreuth haben kein leichtes Geschäftsjahr hinter sich. Schuld daran sind mehere Sondereffekte.

Die SW Bayreuth haben kein leichtes Geschäftsjahr hinter sich. Schuld daran sind mehere Sondereffekte.

Bild: © Stadtwerke Bayreuth

Warum nur im Notfall auf erdgasbetriebene Motoren setzen, wenn die zwei BHKW der Universität Bayreuth doch auch Abwärme liefern und damit die Wärmeversorgung am Campus effizienter und umweltfreundlicher machen könnten. Genau das war die Ausgangsfrage für die Modernisierung der Notstromversorgung an der Universität.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Bayreuth, die die zwei Blockheizkraftwerke für die Notstromversorgung betreiben, hat die Universität überlegt, die in die Jahre gekommenen Anlagen auszutauschen und diese dann in das unieigene Nahwärmenetz zu integrieren.

960 kW laufen mittlerweile im Regelbetrieb

Dadurch sollen jährlich rund 1100 Tonnen CO2 eingespart werden. Die BHKW erzeugen künftig nicht nur im Notfall Strom, sondern ihre Abwärme wird mithilfe von Wärmetauschern abgefangen und in das vorhandene Netz eingespeist. Dafür scheuten die Stadtwerke keine Kosten und Mühen.

Insgesamt 2,3 Mio. Euro hat der Versorger in die Modernisierung gesteckt, wobei die Einbindung der jeweils neun Tonnen schweren und 960 kW starken BHKW eine große Herausforderung war, wie Stefan Prziklang, Projektleiter bei den Stadtwerken erklärt: „Eine Leitung lag zwar schon, aber wir mussten unsere Anlage um zusätzliche Pumpen und einen sechs Kubikmeter Wasser fassenden Pufferspeicher ergänzen. Die Regeltechnik dahinter ist relativ komplex, denn unsere neue Anlage unterstützt nun die Hauptheizung – das muss ordentlich aufeinander abgestimmt sein.“ Doch seit vergangener Woche läuft alles reibungslos und die Anlage konnte in den Regelbetrieb starten. (ls)

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