Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) stellen ihre Führung für die kommenden Jahre neu auf. Die Aufsichtsräte der Unternehmensgruppe bestätigten Markus Hilkenbach und Markus Schlomski vorzeitig für weitere fünf Jahre in ihren bisherigen Funktionen. Zugleich beriefen sie Ingo Hannemann zum technischen Vorstand der WSW Energie & Wasser AG. Er übernimmt das Amt am 1. November 2026. Sein Vorgänger Peter Storch scheidet einen Tag zuvor vertragsgemäß aus.
Hilkenbach bleibt Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW Wuppertaler Stadtwerke und der WSW mobil. Zudem führt er weiterhin als Vorstandsvorsitzender die WSW Energie & Wasser. Schlomski bleibt Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der beiden Gesellschaften sowie Vorstand und Arbeitsdirektor der Energie- und Wassertochter. Die Verträge der beiden bei der WSW Energie & Wasser AG verlängerten die Aufsichtsräte vorzeitig vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2031.
Bei der WSW mobil bleibt auch Geschäftsführerin Sabine Schnake im Amt. Ihr Fünf-Jahres-Vertrag besteht unverändert fort.
Mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche
Hannemann soll besonders die Energiewende bei Strom und Wärme in Netzen und Erzeugung voranbringen. Seine Bestellung läuft bis zum 31. Oktober 2031. Der Diplom-Ingenieur studierte Elektrotechnik und bringt nach WSW-Angaben mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Energie- und Wasserwirtschaft mit. Nach Stationen in der Beratung und der MVV-Energie-Gruppe verantwortete er von 2009 bis 2017 bei den Stadtwerken Osnabrück den Geschäftsbereich Technik Energie, Wasser und Abwasser. Von 2018 bis 2025 war er technischer Geschäftsführer von Hamburg Wasser, ab 2021 zusätzlich Sprecher der Geschäftsführung.
Storch gehört dem Vorstand der WSW Energie & Wasser seit dem 1. Januar 2009 an. Er verantwortet Netzmanagement, Netzservice und Energieerzeugung. Aufsichtsratsvorsitzender Benjamin Thunecke würdigte seine langjährige Arbeit und energiewirtschaftliche Expertise. Zugleich begründete er die Verlängerungen mit Kontinuität und Planungssicherheit. Hilkenbach und Schlomski hätten die strategische Entwicklung der WSW entscheidend gestaltet, sagte Thunecke.
Mit Hannemann kommt ein Manager mit langjähriger operativer Erfahrung in technischen Aufgabenfeldern hinzu. Sein Ressort umfasst zentrale Bereiche der Transformation: Strom- und Wärmenetze sowie die Erzeugung.
