Von Jürgen Walk
Aral pulse, die E-Mobilitätsmarke des Tankstellenbetreibers, hat den ersten reinen Ladepark des Unternehmens in Deutschland in Betrieb genommen. Der Ladepark liegt im Mönchengladbacher Gewerbepark Nordpark, in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 61. Besuch kam vom nordrhein-westfälischen Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) und von Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD).
In Betrieb genommen wurden 14 Ultraschnell-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten. Die Maximalleistung der Säulen liegt bei 400 Kilowatt. Weitere Ladeparks dieser Art seien in Planung, heißt es bei Aral pulse.
Wandel in vollem Gange
Entsprechend ausgerüstete Elektrofahrzeuge können innerhalb von zehn Minuten bis zu 300 Kilometer Reichweite laden. Auf dem Dach der Anlage wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, die den Bedarf des Ladeparks an Ökostrom zum Teil deckt. Neben Aral pulse ist auch PPG Nordpark am Projekt beteiligt, ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach und des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach.
"2023 hatten wir bei der Luftqualität in Mönchengladbach die besten Werte seit Beginn der Messungen", betont der Oberbürgermeister. Gleichzeitig habe sich die Zahl der genehmigten E-Ladesäulen in der Stadt verdoppelt. Der Wandel zu emissionsärmerer, elektrischer Mobilität sei in Mönchengladbach in vollem Gange.
Auf dem Gelände befindet sich ein Shop ohne Personal. Dort können Kunden rund um die Uhr einkaufen. Das Sortiment umfasst Snacks, Unterwegsversorgung sowie kalte und heiße Getränke. Es gibt einen Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten innen und außen, Toiletten und kostenlosem WLAN.
