Chargepoint will mit der Übernahme von has-to-be die Elektromobilität im Wachstumsmarkt Europa voranbringen.

Chargepoint will mit der Übernahme von has-to-be die Elektromobilität im Wachstumsmarkt Europa voranbringen.

Bild: © Joachim-B.-Albers/stock.adobe.com

Die deutschen Autohersteller stehen weiter unter Druck. Die Zahl der Neuzulassungen ist in den ersten drei Quartalen weiter gesunken, teilt der Autobauer-Verband VDA mit. Und während in den Vorjahren wenigstens die Elektroauto-Verkäufe den Markt ein wenig nach oben gezogen haben, drücken die Stromer seit einem Jahr die Bilanz nun noch weiter ins Minus.

Nach den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 beläuft sich die Pkw-Produktion in Deutschland auf 3,1 Mio. Einheiten. Dies ist zwar „nur“ ein Prozent unter dem Wert der ersten drei Quartale des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach neun Monaten des aktuellen Jahres aber um 13 Prozent unter dem damaligen Wert. Die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland notiert sogar knapp 23 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Grund für die Differenz ist, dass immerhin der Export leicht im Plus steht.

Septemberzahlen nur scheinbar besser

Ähnlich trüb sieht es auf dem Markt für Elektroautos aus. Nach neun Monaten wurden insgesamt 409.400 Einheiten neu registriert – 20 Prozent weniger als noch in den neun Vorjahresmonaten. Der Hoffnungsschimmer ist nur scheinbar: Im September wurden knapp 5 Prozent mehr Elektroautos zugelassen als noch ein Jahr zuvor. Aber zum 31. August 2023 war der Umweltbonus für gewerbliche Halter ausgelaufen. Entsprechend volumenschwach war der September 2023, und in der Folge sind die Zahlen für September 2024 nur scheinbar gut.

Besondere Sorge bereiten dem VDA die Absatzzahlen für Batteriefahrzeuge. Von denen wurden bis September 29 Prozent weniger registriert. Besser entwickeln sich Plugin-Hybride. Die stehen nach drei Quartalen sogar mit knapp 8 Prozent im Plus – auch wenn der September mit drei Prozent im Minus notiert.

Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist in Deutschland aktuell insgesamt schwach. Dementsprechend passt der VDA seine Prognosen für den Pkw-Absatz von Batterieautos und Plugin-Hybriden für 2024 moderat an: Der Verband erwartet einen Rückgang der Neuzulassungen um 21 Prozent auf 551.000 Einheiten. Bislang ging der Verband von einem Minus um 17 Prozent aus. (wa)

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