Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bild: © AdobeStock/Wellnhofer Designs

In Deutschland stehen im EU-Vergleich die drittmeisten Ladepunkte für Elektroautos. Generell konzentriert sich der Großteil der Ladeinfrastruktur in der EU auf wenige reichere Länder, wie aus einer Erhebung des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA hervorgeht.

Länder mit einem niedrigen Bruttoinlandsprodukt drohen demnach zurückzufallen. Mit rund 66.700 Ladepunkten stehen den Zahlen zufolge etwa 30 Prozent der EU-weiten Ladeinfrastruktur in den Niederlanden.

Rumänien als Schlusslicht

Auf dem zweiten Rang folgt Frankreich. Dort können Elektroautos demgegenüber an 45.800 Stationen aufgeladen werden. In Deutschland sind es 44.500 Ladesäulen. Insgesamt stehen in den drei Ländern demnach rund 70 Prozent der EU-weiten Ladepunkte.

Danach fallen die Zahlen stark ab: In Italien auf Rang vier stehen nur noch rund 13.000 Stationen. Und in Rumänien ist laut Bericht das Ladenetz gemessen an der Landfläche mit knapp 500 Ladepunkten besonders dünn. (dpa/jk)

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