Autovermieter Hertz verkauft ein Drittel seiner Elektroflotte und will mit einem Teil des Geldes wieder Verbrenner kaufen.

Autovermieter Hertz verkauft ein Drittel seiner Elektroflotte und will mit einem Teil des Geldes wieder Verbrenner kaufen.

Bild: © Jetcityimage/Adobe Stock

Der weltweit agierende Autovermieter Hertz will 20.000 Elektrofahrzeuge aus seiner US-Flotte wieder verkaufen. Das teilte das Unternehmen in einer Pflichtinformation an die Finanzmärkte mit. Das Volumen entspricht etwa einem Drittel der weltweiten Elektrofahrzeugflotte des Unternehmens.

Eingeleitet worden sei der Verkaufsprozess im Dezember 2023, er soll sich über das Jahr 2024 hinziehen. Verkauft werden Fahrzeuge mehrerer Marken und Modelle. Das Geld, das dabei eingenommen wird, soll zum Teil in den Kauf von Verbrenner-Fahrzeugen fließen.

Hohe Reparaturkosten für Elektroautos

Hertz hatte in der Vergangenheit bereits darauf hingewiesen, dass wiederholte Preissenkungen von Tesla auch den Wiederverkaufswert von Flotten-Fahrzeugen gesenkt hätten. Zum anderen seien Schadensreparaturen bei Elektroautos in etwa doppelt so teuer wie bei Verbrennern, hieß es damals.

Hertz geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Verkauf das Angebot und die erwartete Nachfrage nach Elektrofahrzeugen besser ausbalancieren wird. Dies werde das Unternehmen in die Lage versetzen, die mit Elektrofahrzeugen verbundenen Schadenskosten zu reduzieren.

Der Autovermieter kündigte eine Reihe von Initiativen an, um die Rentabilität der verbleibenden Elektrofahrzeugflotte zu verbessern.Dazu gehöre der Ausbau der Ladeinfrastruktur, aber auch der Ausbau der Beziehungen zu Elektrofahrzeugherstellern, insbesondere im Zusammenhang mit einem „erschwinglicheren Zugang zu Teilen und Arbeitskräften“. (wa mit dpa)

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