Wasserstoffautos sind auf deutschen Straßen selten anzutreffen.

Wasserstoffautos sind auf deutschen Straßen selten anzutreffen.

Bild: © Fotomek/Adobe Stock

Der Landkreis Rostock will eine von bundesweit sechs "Wasserstoff-Regionen" werden. Die Kommune soll als so genannte "HyStarter"-Region zwei Jahre lang organisatorisch und inhaltlich zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beraten werden, teilte der Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg (CDU) am Dienstag mit.

Dabei sollen erste Konzeptideen entstehen, wie Wasserstoff und erneuerbare Energien in Verkehr, Wärme, Strom und Speicher nutzbar gemacht werden können. Außerdem sollen Netzwerke aus Politik, kommunalen Betrieben und Wirtschaft gebildet werden, die diese Ideen später umsetzen helfen könnten. "In der Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie können die Antworten aller Fragen der zukünftigen Energie- und Mobilitätsversorgung stecken", erklärte Rehberg. Bundesweit gebe allein der Bund in den nächsten drei Jahren 761 Mio. Euro dafür aus, hinzu kämen Mittel aus der Industrie.

Niedrigste Förderstufe

Die "HyStarter"-Regionen bilden dabei die niedrigste von drei Förderstufen. In den höheren Stufen wird Geld für die Planung von Projekten und Investitionszuschüsse für ihre Umsetzung gezahlt. (dpa/pm)

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