Die Schnellladestationen werden ab 1. Juli von der neuen Stadtwerke-Tochter Ecowerk E-charge betrieben.

Die Schnellladestationen werden ab 1. Juli von der neuen Stadtwerke-Tochter Ecowerk E-charge betrieben.

Bild: © Swtue Marquardt

Die Stadtwerke Tübingen aus Baden-Württemberg haben eine Tochtergesellschaft für ihr Ladenetz gegründet. Künftig übernehme die "ecowerk e-charge" den Betrieb und den weiteren Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur des Versorgers, teilte dieser mit. Das Ladenetz besteht demnach aktuell aus 408 Ladepunkten in Tübingen und der Region.

Damit sei die Abdeckung sehr gut. Zwar steige die Auslastung der Säulen kontinuierlich. Es seien aber noch ausreichend Kapazitäten vorhanden, um mit dem weiteren Hochlauf der E-Mobilität Schritt zu halten.

Start in wenigen Wochen

Die neue Ecowerk E-Charge wird ab dem 1. Juli dieses Jahres neben dem Ladenetz auch die Ladeinfrastruktur-Lösungen für Geschäftskunden, Wohnungswirtschaft und Kommunen verantworten.

Hintergrund ist die Strom-Binnenmarktrichtlinie der Europäischen Union. Danach dürfen Stromnetzbetreiber in Zukunft nicht parallel das Ladenetz betreiben, eine Entflechtungsmaßnahme. Deutschland hat die Regelung im Energiewirtschaftsgesetz umgesetzt. Sie greift ab dem 1. Januar 2025. (dz)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper