Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Biogasanlagen benötigen Substrat für die Vergärung. Durch die Hitze wird aber zu wenig Biomasse aufgebaut. Entsprechend ernten die Betreiber weniger. Mais erreicht an manchen Standorten derzeit nur eine Höhe von einem Meter.

Bild: © Philipp Pohlmann/pixelio

In Niedersachsen startet ein Modellvorhaben, mit dem die gesamte Wertschöpfungskette (Erzeugung, Vermarktung und Verbrauch) einer regionalen Bio-LNG-Versorgung demonstriert werden soll. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird mit Landesmitteln gefördert, wie das3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie mitteilte.  

„Unser Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors deutlich zu senken. Wir brauchen emissionsarme und soweit möglich auch emissionsfreie Kraftstoffe und Antriebe. Gerade für Lkw gibt es nicht die eine Lösung. Deshalb betrachten wir verschiedene Ansätze und dabei auch Bio-LNG als Kraftstoff“, erläutert Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies den Hintergrund des Pilotprojekts.

Unterstützung bei der Umsetzung

„Wir werden mit Verflüssigungsversuchen an Biogasanlagen und dem Aufbau von zwei Tankstellenstandorten sowohl bei der Erzeugung als auch beim Verbrauch ansetzen“, sagt 3N-Geschäftsführerin Marie-Luise Rottmann-Meyer. Interessierte Biogasanlagen und Betreiber von Lkw-Flotten werden laut der Mitteilung von 3N bei der Umsetzung unterstützt. (amo)

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