Der Streit um den Ort der Batteriezellenforschung in Deutschland hallt auch bei der Vergabe der ersten Millionen-Beträge nach.

Der Streit um den Ort der Batteriezellenforschung in Deutschland hallt auch bei der Vergabe der ersten Millionen-Beträge nach.

Bild: © Stefan Puchner/dpa

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZWS) haben sich zusammen getan, um an umweltfreundlichen Energiespeichern aller Art  zu forschen. Im „Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe“ (CELEST) heißt die neue Plattform, über die 29 Institute und 45 Arbeitsgruppen ihre Kompetenzen bündeln.

Von der Grundlagenforschung über die praxisnahe Entwicklung bis zur Batterieproduktion soll CELEST alle relevanten Themen der elektrochemischen Energiespeicherung abdecken. Dabei wird sowohl an der recht weit entwickelten Lithium-Ionen-Technologie als auch an möglichen Alternativen zur bislang populärsten Batterie getüftelt.

Einen ersten Erfolg hat die Plattform bereits erzielt: Das Exzellenzcluster „Post Lithium Storage“ (POLiS) wurde in die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder aufgenommen. Damit wird das standortübergreifende Projekt zunächst für sieben Jahre mit rund 50 Mio. Euro gefördert. (ls)

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