Vor kurzem nahmen die Stadtwerke Herne ihre öffentlichen Ladesäulen Nummer 16 und 17 in Betrieb. Nun sollen noch bis Ende des Jahres fünfzehn weitere Anlagen folgen. Da jede Ladesäule über zwei Ladepunkte verfügt, könnten so zukünftig 64 Elektrofahrzeuge zur selben Zeit im Stadtgebiet Ökostrom tanken.
"Mit dem flächendeckenden Ausbau unserer Ladeinfrastruktur setzen wir ein deutliches Zeichen für die Mobilitätswende in Herne", erklärt Stadtwerke-Vorstand Ulrich Koch. Auch der Stadtwerke-Fuhrpark verfügt bereits über 15 Elektroautos sowie 37 klimaschonende Erdgasfahrzeuge, teilen die Stadtwerke mit.
Bundesweites Abrechnungskonzept kommt zum Tragen
Auch die Prozesse dahinter vernachlässigt der kommunale Versorger nicht. So sind nach dem erfolgreichen Testbetrieb an zwei Standorten alle öffentlichen Ladesäulen der Stadtwerke in den Abrechnungsmodus geschaltet und damit in ein bundesweites Abrechnungskonzept integriert. Die Bezahlung der Lademengen erfolgt über die für iOS und Android verfügbare App "eCharge+" des Kooperationspartners Innogy. Dem Nutzer stehen dabei die Direct-Pay-Varianten PayPal und Kreditkartenzahlung zur Auswahl.
Wer günstiger laden möchte, dem bieten die Stadtwerke mit ihrem "Autostrom unterwegs" für 29,4 Cent je Kilowattstunde eine rund 10 Cent günstigere Alternative zur Direct-Pay-Abrechnung, die im gesamten deutschen Innogy-Ladenetz Gültigkeit besitzt. Für alldiejenigen die ihr E-Auto lieber zu Hause aufladen wollen, bieten die Stadtwerke mit "Autostrom zuhause" ebenfalls einen günstigen Tarif, sowie die passenden Ladelösungen. (gun)
