Der Vertrag zum Betrieb einer Compressed Natural Gas (CNG)-Zapfsäule zwischen den Stadtwerken Landshut und der OMV-Tankstelle an der Siemensstraße wird in absehbarer Zeit beendet. Das habe das Werksenatsgremium einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, wie es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Landshut heißt.
Der seit 15 Jahren bestehende Vertrag ende demnach am 31.03.2021, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Aufgrund der inzwischen geringen Zulassungszahlen von CNG-Fahrzeugen sei auf absehbare Zeit der Betrieb nicht wirtschaftlich darzustellen, heißt es weiter. 38 solche Fahrzeuge seien in der Stadt Landshut zugelassen und 114 im Landkreis.
SW: Vertrag übergangsweise verlängern
In den letzten Jahren verursachte der Betrieb der CNG-Tankstelle ein jährliches Defizit zwischen 35.000 und 75.000 Euro. Die entsprechenden Fahrzeughalter sollten aber nicht vor unvermittelte Tatsachen gestellt werden. Übergangsweise streben die Stadtwerke daher eine Vertragsverlängerung bis längstens Ende März 2022 an.
Mittelfristig sei nach Informationen der Stadtwerke in Landshut West eine Tankstelle geplant, die unter anderem wieder eine Zapfsäule mit dem komprimierten Gas sowie eine Wasserstoff-Tankmöglichkeit anbieten möchte.
Sollte diese alternative CNG-Tankmöglichkeit schon vor Ende März 2022 gegeben sein, könnten die Stadtwerke die Vertragsverlängerung auch vorher beenden, heißt es in der Pressemitteilung.
Andernfalls endet der Vertrag zum Betrieb der CNG-Zapfsäule an der Siemensstraße trotzdem am Ende März 2022. Voraussetzung dafür ist, dass auch die OMV der Vertragsverlängerung zustimmt. (jk)
