Nils Christen, Stawag-Vorstand Wilfried Ullrich und Projektleiter Steffen Kruse (v.l.n.r.) nehmen die neuen Ladestationen mit „Turbolader“ in Betrieb.

Nils Christen, Stawag-Vorstand Wilfried Ullrich und Projektleiter Steffen Kruse (v.l.n.r.) nehmen die neuen Ladestationen mit „Turbolader“ in Betrieb.

Bild: © A. Herrmann

Die Stawag aus Aachen will ein Netz von Hochleistungs-Ladestationen (HPC) in der Stadt und der Städteregion Aachen aufbauen. Dazu hat der Energieversorger am Unternehmensstandort erstmals einen HPC-Ladepark installiert. Dort stehen jetzt drei Ladesäulen mit insgesamt sechs Ladepunkten bereit. Installiert wurde auch ein Spezialtrafo, der die neuen Lader mit Strom versorgt.

„Die HPC-Technologie ist ein Quantensprung“, erklärt Stawag-Vorstand Wilfried Ullrich. „Sie macht es aufgrund der Ladegeschwindigkeit in vielen Fällen deutlich attraktiver, ein Elektrofahrzeug zu nutzen. Unser Ziel ist es, schrittweise ein Netz von HPC-Stationen in Stadt und Städteregion Aachen aufzubauen.“

Drei weitere Ladeparks in konkreter Planung

Die HPC-Lader erreichen eine Leistung von 150 bis 300 kW, sie laden einen Autoakku in fünf bis 20 Minuten auf. An einer Normalladestation dauert das Laden dagegen zwei bis fünf Stunden.

Der Ladepark am Unternehmensstandort in der Lombardenstraße bildet dabei nur den Start für eine ganze Reihe an Ladeparks. Konkret sollen in nächster Zeit mindestens drei weitere Ladeparks in Aachen in Betrieb gehen.

Neben den ultraschnellen HPC-Anlagen betreibt die Stawag ein stetig wachsendes Netz mit insgesamt 235 öffentlich nutzbaren Ladepunkten. Diese verteilen sich flächendeckend auf 65 Standorte in der Städteregion. 2022 gab es an diesen Ladepunkten rund 74.000 Ladevorgänge – eine Steigerung von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Die dabei abgerufene Strommenge stieg im gleichen Zeitraum noch schneller: von 614.000 auf 979.000 Kilowattstunden. (wa)

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