Ob Preisanpassungen wegen der steigenden Ökostrom-Umlage drohen, ist noch nicht bekannt.

Ob Preisanpassungen wegen der steigenden Ökostrom-Umlage drohen, ist noch nicht bekannt.

Bild: © blende11.photo/Adobe Stock

Anfang des Jahres war das EEG-Konto mit einem Plus von 2,2 Mrd. Euro gut gefüllt. Dann kam die Corona-Krise und mit ihr die Schieflage in die Kontobilanz. Während sich der Fehlbetrag im Juli noch auf zwei Mrd. Euro belief, sind es Ende August fast 2,8 Mrd. Euro. Das geht aus den Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber zum EEG-Kontostand hervor, die regelmäßig veröffentlicht werden.

Die Ausgaben beliefen sich im August auf 2,78 Mrd. Euro. Dem gegenüber stehen jedoch nur Einnahmen von fast zwei Mrd. Euro. Daraus ergibt sich ein Saldo von über 778 Mio. Euro minus. Die EEG-Umlage soll nächstes Jahr trotzdem nicht steigen, sondern sogar leicht sinken – von derzeit 6,75 Cent pro kWh auf 6,5 Cent pro kWh und 2022 auf 6,0 Cent pro kWh.

Mittel aus dem Bundeshaushalt sollen es richten

Das Loch auf dem EEG-Konto soll wiederum über den Bundeshaushalt gestopft werden. Hierfür hat die Bundesregierung im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets elf Mrd. Euro locker gemacht. Zudem sollen die Einnahmen aus dem Bundesemissionshandel für Wärme und Verkehr ab kommendem Jahr das EEG-Konto weiter auffüllen. (lm)

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