Ganz schön gewaltig: Die 48.000 Batterie-Racks mit einer Gesamtleistung von 15 MWh könnten fünf Millionen Smartphones aufladen.

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Bild: © RES

Nach der deutlichen Positionierung der EU-Kommission, zuletzt mit der Strategie für ein integriertes Energiesystem sowie der Industriestrategie und der Wasserstoffstrategie, habe nun auch das EU-Parlament Energiespeicher ins Zentrum für ein integriertes Energiesystem gestellt. Darauf weist der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) in einer Pressemitteilung vom heutigen Freitag hin.

Mit der Beschlussfassung zu einem umfassenden europäischen Konzept für die Energiespeicherung vom 10. Juli habe sich das EU-Parlament für eine klare Speicherstrategie ausgesprochen, um die Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu sichern.

EU Initiativen deckungsgleich mit BVES-Forderungen

"Zu Recht benennt jetzt auch das EU-Parlament Energiespeicher als Schlüsselelement für ein versorgungssicheres und gleichzeitig dekarbonisiertes Energiesystem. Mit Speichern klappt das Hand in Hand ". unterstreicht BVES-Bundesgeschäftsführer Urban Windelen laut der Pressemitteilung. Zusätzlich seien Speicher eine große Chance für den heimischen Industriestandort.  Die Initiativen der EU-Kommission sowie des EU-Parlaments deckten sich mit den BVES-Forderungen des Appells "Der Green Deal gelingt nur mit Speichern".

Windelen weist darauf hin, dass die zügige Umsetzung der EU-Richtlinien ist nicht nur verpflichtend sei, sondern die "besondere und aktuelle Chance" biete "unser Energiesystem fitter und flexibler" für heute und morgen zu machen. "Eine lustlose und ambitionslose Umsetzung wäre das falsche Signal und in Zeiten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft geradezu fatal“, so Windelen.

Bundesregierung mit regulatorischen Taten gefordert

Der BVES fordert die Bundesregierung auf, "endlich den Fuß von der Bremse zu nehmen" und den politischen Rufen nach dem Green Deal auch "die notwendigen regulatorischen Taten" folgen zu lassen.

Um die Innovationskraft der deutschen Speicherindustrie im Lande zu halten, brauche es endlich einen passenden rechtlichen Rahmen. "Die EU hat gut vorgelegt, dem sollten wir jetzt schnell folgen“, erklärte Windelen. (hcn)

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