Nachhaltigkeit steht bei den Projekten im Vordergrund.

Nachhaltigkeit steht bei den Projekten im Vordergrund.

Bild: © bobmachee/AdobeStock

Gut die Hälfte der Menschen in Deutschland findet einer Studie zufolge, dass die Regierung in der Corona-Krise nicht genug für die Umwelt tut. 53 Prozent sind dieser Meinung, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der überparteilichen Organisation "More in Common" hervorgeht, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und gesellschaftlichen Gestaltungspotenzialen beschäftigt.

Dafür wurden im Juli 2020 vom Meinungsforschungsinstitut Kantar 2000 Menschen in Deutschland befragt. 36 Prozent halten demnach das, was die Regierung für den Umweltschutz tut, für angemessen, 13 Prozent glauben, sie tue zu viel.

Hilfe für Unternehmen an Umweltauflagen knüpfen

Die Mehrheit (85 Prozent) plädiert außerdem dafür, staatliche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen in der Corona-Pandemie an Umweltauflagen zu knüpfen. Firmen sollen sich demnach dazu verpflichten, ihren Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) zu senken, um Gelder zu bekommen.

Die Hälfte der Bundesbürger fürchtet zudem, dass der Einsatz für den Umweltschutz nachlassen oder aufhören könnte. Drei Viertel der Befragten glauben, der Rückgang des CO2-Ausstoßes während des Corona-Lockdowns habe gezeigt, dass wir unseren Einfluss auf die Umwelt verringern können, wenn wir wirklich wollen. (dpa/amo)

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