Barbara Hendricks

Barbara Hendricks

© BMUB/Susie Knoll

Sie sei "dankbar", dass sie die letzten vier Jahre als Bundesumwelt- und Bauministerin dem Land, seinen Menschen und ihrer Partei habe dienen dürfen, sagte sie der "Rheinischen Post". "Ich gehe mit einem guten Gefühl aus diesem Amt, weil ich glaube, dass ich dazu beitragen konnte, Positives für unser Land und für die Umwelt bewegt zu haben."

Die 65-Jährige aus Kleve vertrat auf SPD-Seite Nordrhein-Westfalen im Bundeskabinett von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Da auch in der neuen großen Koalition einer der sechs SPD-Ministerposten mit einem Politiker aus NRW besetzt werden soll, wird dafür die frühere nordrhein-westfälische Forschungsministerin Svenja Schulze (49) gehandelt - unklar war zuletzt, ob ebenfalls als Umwelt- oder als Familienministerin. Bis zu diesem Freitag will die SPD die Liste vorlegen.

Zunächst SPD-Bundestagsfraktionsvize Miersch als Favorit gehandelt

Eigentlich wollte Niedersachsen das Umweltressort besetzen, dafür wurde der Umweltpolitiker und Bundestagsfraktionsvize Matthias Miersch als Favorit gehandelt. Eines der wichtigsten Projekte für den neuen Ressortchef wird es sein, die Suche nach einem Endlager für Atommüll zu organisieren. Deshalb hat die SPD in Niedersachsen ein besonderes Interesse an dem Posten. Kein Bundesland ist bisher mehr von atomaren Altlasten betroffen als Niedersachsen, wo in Gorleben ein großes Castor-Zwischenlager steht. (hil/dpa)

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