Deutschland

Windkraft: Ruf nach Regionalquote wird lauter

In den vergangenen Ausschreibungsrunden für Windkraftanlagen an Land kamen die Gebiete südlich der Mainlinie deutlich zu kurz. Nur zehn Prozent der Anlagen werden dort gebaut. Deshalb plädiert die Branche für eine bessere regionale Verteilung. Nur wie?
21.11.2018

Die Windkraftanlagen werden immer größer, um höhere Luftschichten zu erreichen. Die Nabenhöhen betragen mittlerweile schon 159 Meter.

Rund 600 bis 800 MW an Windkraft wurden in der Regel  in den vergangenen Jahren im Süden der Republik zugebaut.  Doch der 2017 eingeführte Ausschreibungsmodus und die 10-H-Regelung in Bayern haben jetzt den Zubau an Windkraftanlagen südlich der Mainlinie (also die Netzengpasslinie) stark dezimiert. Deshalb wird von vielen Akteuren eine sogenannte Regionalquote immer wieder ins Spiel gebracht, um einen Ausgleich beim Ausbau der Windenergie zu erreichen.

Erst jüngst haben rund 60 Unternehmen unter Leitung des Projektentwicklers Juwi einen Appell zur Einführung einer regionalen Steuerung lanciert,…

Weiterlesen mit ZFK Plus

Lesen Sie diesen und viele weitere Artikel auf zfk.de in voller Länge.
Mit einem ZfK+-Zugang profitieren Sie von exklusiven Berichten, Hintergründen und Interviews rund um die kommunale Wirtschaft.
Jetzt freischalten

Sie sind bereits Abonnent? Zum Log-In