Rund 36 Prozent des Umsatzes der Stadtwerke Bad Säckingen entfallen auf die Erdgassparte. Erdgas spielt eine wichtige Rolle in der eigenen Wärmeerzeugung, aber auch für Haushaltskunden und Gewerbe. In dem Ort gibt es auch energieintensive Betriebe, das Gasnetz ist 115 Kilometer lang.

Rund 36 Prozent des Umsatzes der Stadtwerke Bad Säckingen entfallen auf die Erdgassparte. Erdgas spielt eine wichtige Rolle in der eigenen Wärmeerzeugung, aber auch für Haushaltskunden und Gewerbe. In dem Ort gibt es auch energieintensive Betriebe, das Gasnetz ist 115 Kilometer lang.

Bild: © Ingo Bartussek/Adobestock

Liz Truss zieht die Notbremse bei Energiepreisen: Die neue britische Premierministerin will die Gas- und Strompreise bei 2500 Pfund (rund 2800 Euro) pro Jahr für einen durchschnittlichen Haushalt einfrieren. Das sagte die konservative Politikern am Donnerstag im Unterhaus in London.

Mit der Maßnahme will die Regierung Millionen Haushalte vor dem Abrutschen in die Armut bewahren. Die Energiepreisbremse soll von Oktober an für zwei Jahre gelten. Bereits angekündigte Hilfen von 400 Pfund (rund 460 Euro) pro Haushalt bleiben erhalten. Auch Unternehmen sollen mit einem Unterstützungspaket von den rasant steigenden Preisen am Weltmarkt abgeschirmt werden.

"Das ist der Zeitpunkt, um mutig zu sein"

Eigentlich sollte der Energiepreisdeckel für einen durchschnittlichen Haushalt in Großbritannien ab Oktober auf rund 3500 Pfund steigen. Prognosen zufolge wurde mit weiteren Anhebungen auf bis zu 7000 Pfund im nächsten Jahr gerechnet. Für die Differenz wird nun der britische Staat aufkommen.

Die Kosten für die Maßnahme dürften Schätzungen zufolge bei etwa 100 Milliarden Pfund (115 Milliarden Euro) liegen. "Das ist der Zeitpunkt, um mutig zu sein", sagte Truss und fügte hinzu: "Es gibt keine kostenlosen Optionen". Oppositionschef Keir Starmer von der Labour-Partei warnte, die Aufnahme neuer Schulden werde die Steuerzahler in der Zukunft teuer zu stehen kommen.

Keine stärkere Abschöpfung von Übergewinnen

Eine stärkere Abschöpfung von Übergewinnen großer Energieunternehmen schloss Truss trotz entsprechender Forderungen der Opposition aus. Wichtiger sei es, den Unternehmen Investitionen in die Erschließung neuer Gas- und Erdölvorkommen in der Nordsee sowie erneuerbarer Energien zu ermöglichen. Auch das Moratorium für Fracking soll aufgehoben werden. Großbritannien müsse in die langfristige Sicherheit seiner Energieversorgung investieren, betonte Truss. (dpa/hil)

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