Die Baukosten laufen EDF aus dem Ruder: Sowohl das geplantenAtomkraftwerk Hinkley Point C (Bild) als auch der Reaktor im französischen Flamanville werden deutlich teurer als geplant.

Die Baukosten laufen EDF aus dem Ruder: Sowohl das geplantenAtomkraftwerk Hinkley Point C (Bild) als auch der Reaktor im französischen Flamanville werden deutlich teurer als geplant.

Bild: © EDF

Der japanische Konzern Hitachi hat die Pläne für Atomkraftwerks-Projekte in Großbritannien auf Eis gelegt. Das japanische Industriekonglomerat werde in diesem Zusammenhang einen Verlust von rund 300 Mrd. Yen (gut 2,4 Mrd. Euro) verbuchen, erklärte Hitachi am Donnerstag in Tokio. Zuvor hatte die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" darüber berichtet.

Wie Hitachis britische Atomkraft-Tochter Horizon erklärte, seien die Projekte daran gescheitert, dass Hitachi sowie die britische und die japanische Regierung sich nicht auf eine Finanzierung einigen konnten. Die Atomkraft-Branche leidet unter stark steigenden Kosten, der Konkurrenz günstigerer Energieträger sowie einer strengen Regulierung.

Hitachi wollte in Wylfa on Anglesey in Nord-Wales eine Anlage errichten. Damit ist Hinkley Point C das derzeit einzige Atomkraft-Projekt auf der Insel, das realisiert wird. (dpa/al)

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