Viele kommunale Unternehmen haben bereits Stromspeicher im Einsatz.

Viele kommunale Unternehmen haben bereits Stromspeicher im Einsatz.

Bild: © Stadtwerke Herne

Kleinspeicher von Prosumern und der netzdienliche Einsatz von Speichern sollen in Zukunft in den Mitgliedsstaaten besser gestellt werden. Das ist ein wichtiges Ergebnis der Beratungen des Ausschusses der ständigen Vertreter der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (COREPER), der am Freitag die Ergebnisse der Trilogverhandlungen zur Strombinnenmarkt-Richtlinie bestätigte.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich seit Jahren dafür eingesetzt, Energiespeicher nicht mit Letztverbraucherabgaben, wie etwa der EEG-Umlage, zu belasten. VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: "Mit jedem Megawatt erneuerbarer Energien mehr im System gewinnen Speicher an Bedeutung. Sie sind das Bindeglied zwischen modernen Netzen und einer zunehmend schwankenden Stromerzeugung."

Speicher könnten einen deutlichen Aufschwung erleben, wenn die Bundesregierung die nun anstehende nationale Umsetzung zügig nutzt, einen konsistenten und investitionsfreundlichen Rechtsrahmen zu entwickeln. Speicher sollten die Rolle in der neuen Energiewelt bekommen, die ihnen zustehe. "Zusammen mit einer intelligenten Infrastruktur können sie dafür sorgen, dass Stromerzeugung und -verbrauch schon vor Ort optimal aufeinander abgestimmt werden", so Reiche. Damit stabilisierten sie das Stromnetz und tragen wesentlich zur Versorgungssicherheit bei." (al)

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