Chef der neuen Energie- und Klimaagentur NRW wird Ulf C. Reichardt. Er wird ab dem 1. April 2021 den Aufbau der neuen Landesgesellschaft verantworten und gestalten. 2022 wird sie unter seiner Führung die operative Arbeit aufnehmen.
Nordrhein-Westfalen soll bis 2030 zu einer der modernsten und klimafreundlichsten Industrie- und Wirtschaftsregionen Europas werden. Im Herbst hatte der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) angekündigt, dafür die Kräfte unter dem Dach der Energie- und Klimaagentur zu bündeln (wir berichteten).
IHK als „Digitalkammer“ positioniert
„Ich freue mich über das Vertrauen der Landesregierung, mir die Verantwortung für den Aufbau und die Führung der neuen Landesgesellschaft zu übertragen. Ich bin überzeugt, dass wir einen wichtigen Beitrag leisten werden, die Minderung von Treibhausgasemissionen bei gleichzeitiger Stärkung des Industrie- und Dienstleistungsstandortes Nordrhein-Westfalen voranzutreiben“, so Reichardt.
Der künftige Geschäftsführer hatte seit 2012 als Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln die Modernisierung der größten IHK Nordrhein-Westfalens für ihre Mitgliedsunternehmen verantwortet. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei unter anderem auch auf der Positionierung der Kammer als „Digitalkammer“.
Passende Qualifikationen
„Mit Reichardt konnten wir einen hochqualifizierten, digital-affinen Geschäftsführer für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen, der sowohl umfangreiche Kenntnisse der nordrhein-westfälischen Industrie- und Wirtschaftslandschaft als auch langjährige Erfahrungen im öffentlichen Sektor mitbringt“, betonte Pinkwart.
Die Aufgabe, Nordrhein-Westfalen zum klimafreundlichen Innovationstreiber zu machen, wird unter der Marke IN4climate.NRW innerhalb der neuen Energie- und Klimaagentur vorangetrieben. Das Ziel wird Reichardt, der auch über langjährige Managementerfahrung bei Thyssenkrupp verfügt, zusammen mit Samir Khayat, Geschäftsführer der IN4climate.NRW, verfolgen. (hp)



