Jens Nixdorf nach acht Jahren als Geschäftsführer die Gas-Union. Die Trennung findet wie geplant zum Jahrensende 2021 statt, teilt VNG mit. Beide Seiten trennen sich demnach "im besten Einvernehmen".
Im Sommer 2020 hat der Leipziger Energiekonzern VNG das Gasunternehmen Gas-Union mit Sitz in Frankfurt am Main übernommen. Mit Ablauf des Jahres 2021 seien alle weiteren Transaktionen im Zusammenhang mit der Übernahme und die Reorganisation in den VNG-Unternehmensverbund nun abgeschlossen, heißt es.
Integration abgeschlossen
Die mehrheitlich kommunalen Eigentümer der Gas-Union hatten im vergangenen Jahr eine Auschreibung ihrer Anteile gestartet.Größter Anteilseigner war dabei der Frankfurter Versorger Mainova. In einem europaweiten Bieterwettbewerb hatte sich schließlich die VNG als neuer Eigentümer durchgesetzt. Das Unternehmen wolle die Transaktion nutzen, um sich im Markt breiter aufzustellen, hieß es damals.
Nixdorf verfügte über jahrelange Erfahrung im Gasgeschäft. Nach dem Studium Maschinenbau und Verfahrenstechnik war er ab 1998 bei Ruhrgas in Essen tätig. Zudem war er Mitglied der Geschäftsführung von Eon Energy Sales GmbH, wo er das Vertriebsgeschäft für Erdgas und Strom leitete.
Handelsgeschäft stärken
"Im Namen des gesamten Vorstands bedanke ich mich bei Dr. Jens Nixdorf für seinen Einsatz im Rahmen der Restrukturierung und Integration der Gas-Union in den VNG-Konzern", sagte Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender, VNG. Mit dem Erwerb der Gas-Union habe die VNG ihre Position auf dem deutschen Gasmarkt insbesondere im Handelsgeschäft weiter stärken können.
"Ich bedanke mich bei der VNG AG für das entgegengebrachte Vertrauen in den zurückliegenden Monaten und werde mich nun mit großer Freude neuen Projekten im privaten Bereich widmen", sagte Nixdorf. (jk)



