Martin Ritter, Geschäftsführer der Stadtwerke Straubing, wurde mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion der Gesellschaften Stadtwerke Straubing und Stadtwerke Strom und Gas abberufen. Gleiches gilt für Ritters Tätigkeit als Vorstand der Kraftwerk am Höllenstein, wie die Stadt Straubing mitteilt.
Entsprechende Beschlüsse haben demnach die zuständigen Gesellschaftsgremien gefasst. Ausgangspunkt war ein laufendes Ermittlungsverfahren, das im Zusammenhang mit einer früheren Tätigkeit von Herrn Ritter steht.
Nachfolge vorerst geregelt
Konkret geht es wohl um Ritters Zeit in Bad Säckingen, wo er von 2018 bis Ende 2020 Chef der Stadtwerke war. Im September hatte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg) die Räume der Stadtwerke Straubing wegen "Verdachts auf Vermögensstraftaten" durchsucht.
Umfangreiche interne Untersuchungen hätten keine Anhaltspunkte auf etwaige Unstimmigkeiten bei den Stadtwerken Straubing oder Kraftwerk am Höllenstein ergeben, heißt es nun vonseiten der Stadt Straubing. Die Geschäftsführung beziehungsweise Vorstandsfunktion wurde bis auf Weiteres auf den bisherigen stellvertretenden Geschäftsführer, Günter Winter, übertragen. Winter werde dabei von drei weiteren Prokuristen unterstützt. (jk)



