Sollen die Stadtwerke Velbert in die Zukunft führen: Kai-Uwe Dettmann (links) und Neuzugang Tobias Grau, der im Januar 2024 die kaufmännische Leitung übernehmen soll.

Sollen die Stadtwerke Velbert in die Zukunft führen: Kai-Uwe Dettmann (links) und Neuzugang Tobias Grau, der im Januar 2024 die kaufmännische Leitung übernehmen soll.

Bild: © Stadtwerke Velbert

Es war einiges los bei den Stadtwerken Velbert in diesem Jahr: Zuerst kündigte Langzeitchef Stefan Freitag seinen Abschied an. Sein bis Jahresende laufender Vertrag wurde nicht verlängert. Er selbst wäre nach eigener Aussage gern geblieben.

Dann gab der Versorger der 85.000-Einwohner-Stadt im Herzen Nordrhein-Westfalens bekannt, mit Gelsenwasser einen neuen Partner an Bord zu holen. (Die ZfK berichtete.) Der Gelsenkirchener Konzern soll im Gegenzug 15 Prozent der Anteile erhalten.

Karriere bei Eon und Stadtwerken Essen

Jetzt also die dritte größere Nachricht. Ein Nachfolger für Freitag ist gefunden: Es ist Tobias Grau, 45, früherer Unternehmensberater und Eon-Manager. Aktuell arbeitet er laut Karriereportal Linkedin bei den Stadtwerken Essen, als Leiter der Geschäftsfelder Finanzen, Einkauf und IT-Management.

Zudem ist er kaufmännischer Geschäftsführer der Wassergewinnung Essen. Dieses Amt bekleidet er seit fast sieben Jahren. Bei den Stadtwerken Essen ist er sogar seit beinahe elfeinhalb Jahren.

Dettmann bleibt technischer Gescchäftsführer

Nach Velbert wechselt Grau zum neuen Jahr. Dann soll er gemeinsam mit Kai-Uwe Dettmann die Doppelspitze bilden, der seit November 2020 den technischen Bereich betreut.

Die Stadtwerke Velbert sind vor Ort Strom- und Gasgrundversorger. Außerdem betreiben sie Strom-, Gas- und Wassernetze und sind im Stadtgebiet grundzuständiger Messstellenbetreiber. Außerdem ist das Kommunalunternehmen beispielsweise in den Geschäftsfeldern Breitband und Elektromobilität tätig.

Im Geschäftsjahr erzielten die Stadtwerke einen Umsatz von 96 Mio. Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 11,3 Mio. Euro. Laut Website beschäftigt das Unternehmen rund 260 Mitarbeiter. (aba)

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