Kreative Ideen sprudeln sicher leichter im Büro.

Kreative Ideen sprudeln sicher leichter im Büro.

Bild: © Seventyfour/AdobeStock

2024 soll in vielen Unternehmen das Jahr werden, in dem die Mitarbeitenden wieder erkennbar mehr im Betrieb präsent sind und weniger im Homeoffice arbeiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der HR-Agentur Königsteiner und dem Jobportal "Stellenanzeigen.de", für die bundesweit 1048 Beschäftigte befragt wurden.

Demnach haben im gerade abgelaufenen Jahr 31 Prozent der Beschäftigten hierzulande weniger im Homeoffice gearbeitet als noch 2022. 29 Prozent gaben zudem an, im letzten Jahr von ihrem Arbeitgeber eine Anweisung zur Verkürzung der Homeoffice-Zeiten erhalten zu haben. Bei 14 Prozent wurde die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, sogar komplett gestrichen.

Hilfreich sind klare Regelungen

„Nachdem wir in den letzten vier Jahren eine Arbeitswelt erlebt haben, in der Homeoffice und Präsenzarbeit erfolgreich Hand in Hand gingen, erkennen wir nun eine starke Bestrebung seitens der Arbeitgeber, Arbeit wieder ins Unternehmen zurückzutragen", so Nils Wagener, Geschäftsführer der Königsteiner Gruppe. 

Jedoch sei es wichtig, klare Regeln vorzugeben und transparent zu handeln. Denn die  Zahlen zeigen: 41 Prozent der Umfrageteilnehmer finden Arbeitgeber mit klaren Homeoffice-Regelungen attraktiver als andere. Dennoch sind derzeit bei gerade einmal 54 Prozent aller Unternehmen die Präsenztage klar definiert.

Doch wo arbeitet man produktiver?

Das hält sich derweil die Waage: 39 Prozent der Befragten geben an, im Unternehmen mehr zu leisten, 29 Prozent schätzen das für die Heimarbeit so ein.

Die Neigung auf Arbeitnehmerseite, komplett auf das Homeoffice zu verzichten, ist dabei größer als oft angenommen. Dies käme derzeit sogar für mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Frage. Bei Akademikern liegt die entsprechende Quote allerdings „nur“ bei 41 Prozent. Sie haben aufgrund ihrer Tätigkeit mehr Möglichkeiten, von zu Hause aus zu arbeiten. Menschen ohne Abitur können sich dagegen sogar zu einem Anteil von 58 Prozent ein Arbeitsleben ohne Homeoffice vorstellen. (bs)

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