Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Anteilseignergemeinden der Wemag bestätigten Klaus-Otto Meyer einstimmig als Verbandsvorsteher. Er ist Bürgermeister der Gemeinde Uelitz und bereits seit 2019 Verbandsvorsteher des KAV. Ebenso wurde Hergen Reker, Amtsdirektor des Amtes Putlitz-Berge, als 1. Stellvertreter wiedergewählt. Marko Schilling, Bürgermeister der Gemeinde Lüttow-Valluhn, bleibt 2. Stellvertreter.
Darüber hinaus wurden sechs weitere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. Amtsmitarbeiter in den Verbandsvorstand gewählt: Anja Schröter (Gemeinde Grebs-Niendorf), Kathrin Haese (Stadt Sternberg), Christian Greger (Stadt Wittenburg), Sven Borgwardt (Amt Stralendorf), Horst-Dieter Keding (Gemeinde Sukow) und Jens Tiemer (Gemeinde Ganzlin).
„Mit Blick auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region und den erforderlichen Netzausbau halte ich es für wichtig, dass die Kommunen mit der Wemag an einem Strang ziehen“, sagte Klaus-Otto Meyer, der das Amt des Verbandsvorstehers des Kommunalen Anteilseignerverbandes der Wemag nun für fünf weitere Jahre antritt.
„Die Entscheidung für die Kommunalisierung der Wemag vor fünfzehn Jahren war der Beginn einer Erfolgsgeschichte“, so Klaus-Michael Glaser vom Städte- und Gemeindetag MV, der die Geschäfte des Anteilseignerverbandes ehrenamtlich führt. „Sie war weitsichtig und klug."
Hintergrund
Die Kommunalisierung der Wemag war 2010 möglich, nachdem Vattenfall Europe sich von seinen Anteilen am Unternehmen getrennt hatte. Der Kommunale Anteilseignerverband der Wemag hält seitdem 74,76 Prozent der Wemag-Aktien, die Thüga Aktiengesellschaft 25,10 Prozent und die Stadt Grabow 0,14 Prozent. Die 1867 gegründete Thüga ist eine Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft mit kommunaler Verankerung. Heute ist sie bundesweit als Minderheitsgesellschafterin an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt. Sie steht im Besitz ihrer eigenen Beteiligungen, darunter auch die Wemag.
Gleichbleibende Ausschüttung an Aktionäre
Das Geschäftsjahr 2023 war das 14. Jahr seit Kommunalisierung der Wemag. Die Ausschüttung an die Aktionäre der Wemag ist mit 16,05 Mio. Euro gegenüber den Vorjahren gleich geblieben. „Damit können die rund 200 kommunalen Anteilseigner in Westmecklenburg und der Prignitz, denen die Wemag seit 2010 gehört, mit einer verlässlichen Einnahme rechnen, die Ausschüttung bleibt in der Region“, sagte Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der Wemag. (sg)



