Mit gezielten Fehlinformationen über die finanzielle Situation der Beste Stadtwerke versuchen offenbar Mitarbeiter konkurrierender Vertriebe dem Kommunalversorger Kunden abzujagen. Kunden der Beste sollen in den vergangenen Wochen wiederholt an der Haustür oder am Telefon zum Abschluss neuer Verträge gedrängt worden sein. Die Besucher oder Anrufer sollen sich als Beste-Mitarbeiter ausgegeben haben, heißt es in einem Artikel des "Westfalen-Blatts".
"Wir sind nicht insolvent", stellt deshalb Beste-Geschäftsführer Stefan Wagner-Schlee klar. Das Unternehmen habe seine mittlerweile rund 56.000 Kunden in den vergangenen Jahren zuverlässig mit Strom und Gas versorgt und werde das auch weiterhin tun. Das Unternehmen, das nach wie vor eine handelsbilanzielle Überschuldung aufweist, wird von dem Kasseler Regionalversorger EAM übernommen und soll unter dessen Dach finanziell wieder auf eine solide und nachhaltige Basis gestellt werden. (hoe)
